Mittwoch, 19. Februar 2014

Es tut irgendwie merkwürdig weh...

Hallo zusammen..

Heute mal was Ernstes... aktuell gibt es in der Ukraine Tote und Verletzte und ich weiß nicht genau, woran es liegt, dass ich gerade den Prüfungsstreß los bin, dass ich gerade so etwas wie Zeit zum Durchatmen habe trotz Praktikum, jedenfalls geht mir der Kampf der Menschen auf dem Maidan irgendwie nahe.

Mit welchem Mut, sicher auch mit dem Mut der Verzweifelung, dort Menschen für mehr Rechte, für Mitbestimmung, für Freiheit in seiner einfachsten und wohl auch gefährlichsten Form im wahrsten Sinne kämpfen, beeindruckt mich. Doch genauso schwer wiegt die eigene Machtlosigkeit mit, wenn im Live-Stream das Sterben von Menschen sichtbar wird. Wenn niemand mehr weiß, wie viele Menschen für ihre Überzeugungen sterben oder gestorben sind, allein auf dem Maidan. Mit welcher Härte, Unnachgiebigkeit, Ignoranz Machthaber ihre Pfründe sichern wollen, während in Sotchi gerade um irgendwelche Medaillen gerungen wird. Da habe ich echte Wut und dazu mischt sich Trauer und Entsetzen.

Entsetzen im doppelten Sinne, nur nur, weil es für viele Menschen in der Ukraine seit Wochen und Monaten um nichts anderes geht, als um das Überleben bzw. die hingebungsvolle Aufopferung für aufgeklärte Ideale. Sondern auch Entsetzen darüber, wie die westliche Welt reagiert, oder eben nicht reagiert. Ich möchte an dieser Stelle lieber keinen Vergleich ziehen zur Politikverdrossenheit in Deutschland. Mir schwingt seit Wochen ein Satz eines Kommilitonen im Kopf herum: "Während dort Menschen für die Freiheit sterben, sind wir zu faul, auch nur am Wahltermin unser Kreuz zu machen." Viel Wahres, was nicht nur für die Menschen in der Ukraine gilt, sondern in Syrien, Thailand und was weiß ich wo noch auf der Welt...

Es könnte alles so einfach sein...

1 Kommentar:

  1. Ja ,es tut arg weh zu sehen was mit Menschen passiert die den Mut haben zu ihrer Überzeugung zu stehen.
    LG

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