Donnerstag, 2. Januar 2014

Tadaaaa!

Moinsen zusammen!
Da ist schon wieder alles vorbei... 2013 hat sich gebührend verabschieden lassen, wieder mal ein Jahr, in dem alle viel gelernt haben, und 2014 ließ sich bereits feiern, ohne jegliche Vorleistung.

In diesem Jahr habe ich den Jahreswechsel im Kreise der Freunde verbracht, was weit weniger wild war, als in manchem Vorjahr, aber dazu umso kulinarischer. War es doch die Idee der Gastgeberin, dass alle Teilnehmer solo oder als Team einen Gang des Silvesterdiners vorbereiten sollten.

So begannen wir den Abend mit der leckeren Kürbissuppe mit gerösteten Kürbiskernen und einem Hauch Kürbiskernöl, zubereitet von der Zuspätkommerin. Abgerundet durch etwas Brot mit selbstgemachter Kräuter- äh.. Knoblauchbutter war der Auftakt gelungen.

Zum nächsten Gang verschwand der Herr Radiologe in der Küche und klappeter eifrig mit Geschirr und Pfannen, um uns dann einen Salat zu präsentieren, der die Bezeichnung Hauptgang verdient hätte. Feldsalat, der im Laufe des Abends zum laufenden Witz werden sollte, arrangiert mit gehobelten Radieschen, Würfeln roter Beete und gehackten Walnüssen, abgeschmeckt mit einem feinen Dressing und kurz gebratenen Putenfiletstreifen, setzte bei manchem Gast nach diesem Teller das erste Sättigungsgefühl ein.

Gegen halb zehn wurde es dann Zeit für mich und meinen Bruder unsere Miniburger zum Selberbelegen anzurichten. Schnell die Kirschtomaten in Scheiben, die Frühlingszwiebel in Ringe und den Feldsalat (!) gezupft, die Bratlinge auf den selbstgebackenen Brötchen angerichtet und fertig. Ein kleiner, nicht sättigender Zwischengang war geboren.

Im Anschluss hatten die Gäste aus dem westlichen Ruhrgebiet den Backofen vorgeheizt und ein vorzügliches Fleischgericht gezaubert. Für jeden Gast gab es zwei Scheiben gefüllten Schweinefilets an Ziegenkäse, Walnüssen und Feldsalat. Die Mischung aus Tomaten, Parmesan und Basilikum in Kombination mit dem in Seranoschinken gewickelten Filets war schon richtig gut.

Die Messlatte war hochgelegt worden, aber die Bocholter konterten spielend. Nach einer etwas längeren Vorbereitungszeit kam noch vor dem Jahreswechsel der fünfte und vorletzte Gang auf den Tisch. Mit selbstgemachten Wraps gefüllt mit Gurke, Paprika, Tomate und einer Joghurtsoße mit Geheimwürzung waren die Hauptgänge abgerundet und beendet.

Nach dem Jahreswechsel mit Feuerwerk, Sekt und wachen Kindern setzte eine selbstgemachte Tiramisu der Gastgeber einen gelungenen Schlusspunkt. Mit vollen Bäuchen und bier- bzw. weinseligem Blick quatschten wir uns ins neue Jahr, manche gossen noch diverse undefinierbare Dinge aus Blei, andere den Rotwein über den neuen Boden. Schade nur, dass man solche Dinge immer nur an besonderen Tagen macht. In meinen Augen sollte man sowas durchaus mal "außer der Reihe" wiederholen.

Ich wünsche jedenfalls allen einen etwas verspäteten guten Start ins neue Jahr. Mögen in diesem Jahr die unangenehmen Lektionen weniger werden, dafür die schönen Momente nicht zu selten sein.

Noch ein Hinweis in eigener Sache: In Anbetracht des Jahreswechsels und einiger Stagnation auf dieser Seite, habe ich wenigstens versucht durch ein neues Layout ein wenig Dynamik zu schaffen. Die bekannten Unterkategorien sind nun in einem Rollover-Menü auf der rechten Seite zu finden. Wie immer sind natürlich Kommentare zum Inhalt oder Layout herzlich willkommen...

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