Freitag, 13. September 2013

Boor glaubse...

Krassomat... schon wieder ziehen die Wochen ins Land. Selbst meine Ferien neigen sich langsam aber sich dem Ende. Der Job in der Schule hat wieder begonnen und die neuen kleinen Deutsch-Kinder machen bisher einen passablen Eindruck, wenngleich die Tendenz zur Anstrengung durchaus erkennbar ist. Die Zehner können sich dann schon mal auf ein wenig Tempo freuen, schließlich fehlen uns schon zwei Wochen...

Noch ein wenig am Horizont, aber schon deutlich erkennbar, meldet sich das neue Semester zurück. Nicht nur Dank des Minus auf dem Konto wird es auch wieder Zeit. Die Sache mit der Wohnung gebe ich auf, wo ich ja mit Niederlagen ohnehin nicht gut umgehen kann. Vielleicht ergibt sich ja etwas im Laufe des Semesters, auch wenn es dann deutlich stressiger wird, als aktuell. Also wenn jemand eine Traumwohung beinahe für kostenlos vermieten will, am besten irgendwo in Essen mit guten Verkehrsanbindungen, bitte melden!

Nun steht in der nächsten Woche die Hochzeit "meines Bräutigams" an, wobei es aktuell noch recht ruhig ist, aber ich ahne, dass mit diesen Zeilen spätestens heute Abend das Telefon schellt. Vor einigen Wochen haben wir dann den obligatorischen Junggesellenabschied abgerissen. Dank guten Wetters und einigen entspannten Stunden in den Niederlanden, musste vor dem Abschlussgrillen nur einer der Mitfahrer eher die Segel streichen, obwohl wir doch mit Motorbooten unterwegs waren. Aber ich denke, es war trotz meiner vorhergehenden Panik, eine ganz gelungene Aktion, auch wenn wohl nicht alle Bilder geeignet sind, öffentlich vorgeführt zu werden.

Kurz zuvor habe ich ein paar tolle, entspannte, ruhige Tage in Zeeland verbracht. Wer mal wirklich viel Strand braucht, weil er gerne unten und oben ohne in der Sonne liegen will und dabei nicht den neidischen Blicken auf dem Adoniskörper verspüren will, sollte sich für warme Sommertage oder -wochenenden unbedingt Niuew-Hamstede merken, unmittelbar bei Burgh-Hamstede. So viel Strand habe ich seit den Kindertagen in der Normandie und an der französischen Atlantikküste nicht mehr gesehen. Das Wetter war gut und mein Herr Bruder ja inzwischen ein ziemlich gut ausgerüsteter Luxus-Camper.

Nun hat uns heute, am Freitag, den 13ten, der Herbst langsam eingeholt. Die Bücher für meiner Hausarbeit in Bildungswissenschaften stapeln sich auf dem Schreibtisch, ich komme nicht so recht voran, morgen feiert ein "kleines Gruppenkind" seinen 30sten Geburtstag und vorher muss der MSV gegen Darmstadt 98 antreten. Es geht also immer irgendwie weiter, mit diesem Ding namens Leben... und ich zitiere hier gerne Oli Schulz: Dafür wird immer "eine Kerze in der Kathedrale unseres Herzens brennen." (ob es nun wörtlich war oder doch nur sinngemäß oder sogar nicht mal kontextgemäß, sei hier mal vernachlässigt)

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen