Dienstag, 10. Januar 2012

Wir waren noch mal 18, manche sogar noch jünger...

Was für ein Wochenende! Am Samstag mit Körper flachgelegen, drei Arbeitstermine und Sonntag dann das Menü kochen, was ich eigentlich dem Bochumer Fast-Ehepaar zubereiten wollte. Immerhin war die Familie damit zufrieden, bis auf das Dessert, das war furchtbar.

Aber der Höhepunkt des Wochenendes, neben der Dauermedikamentation am Samstag, war aber der Freitagabend. Wir, also das Ehepaar aus Calivoerdia, die beiden wilden Mädels und meine Wenigkeit, wollten zur "Visions-Party" im neuen FZW in Dortmund. Ein gemeinsamer Freund arbeitet seit geraumer Zeit für das Musik-Magazin und hatte am Freitag DJ-Dienst.

Also trafen wir uns, und eine der Damen, Namen wären an dieser Stelle ein absoluter Wahnsinn, war sich siegessicher und nach der gemeinsamen Flasche Sekt mit Freundin und Frau Mutter, hatte der Griff ins Bar-Fach eine Flasche Portwein hervorgezaubert. Mit Sektchen für die Damen mussten diese erstmal ein passendes Outfit finden. Da wurden die Ärmel zu enger Tops mit Muskelkraft und einem gekonnten Riss geweitet, anprobiert, ausgezogen, optimiert. Meist gesagtester Satz in der gefühlten Stunde: "Was habe ich denn damals immer angezogen?"

Auf der Autofahrt nach Dortmund musste wir eine kleine "Frische-Luft-schnapp"-Pause auf der Autobahn machen, wobei die Polizei dankenswerterweise fünf Sekunden zu spät hinter uns angehalten hat, denn ich war gerade wieder beim Beschleunigen. Endlich im Laden, wir waren beinahe die Ersten, schließlich ging es erst um 23 Uhr los und wir waren ja schon um halb zwölf da, also total uncool. So blieb Zeit zum Quatschen, für Andere auch gekonnt als Nickerchen-Zeit auf einer Treppe genutzt.

Was soll ich sagen? Auch wenn ich nicht getanzt habe, war mal wieder wirklich witzig, "tanzen" zu gehen. Fremde Menschen, die zum Teil sehr viel jünger und sehr viel atrraktiver waren. Gute Musik auf die Ohren und eine erinnerungswürdige Nacht, das sind wohl Zutaten für ein gutes Wochenende.

Wenngleich die Rückfahrt aus Sicht des Fahrers, also meiner Sicht, ein wenig anstrengend war, weil es erst Currywurst geben sollte, dann Pommes. Aber auf deutschen Autobahnen gibt es wenige offene Currywurst-Buden morgens um halb fünf. Letztendlich sind alle sicher zu Hause angekommen, manche dank des goldenen "M's" sogar satt, bin ich mir sicher, dass die Zeiten, an denen man Freitags und Samstags feiern gehen kann, definitiv vorbei sind. Aber wir fünf sind uns einig, wie 23 wollen wir nicht mehr sein...

Und die nächste Visions-Party steht schon fest! Dortmund, pass auf!

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