Mittwoch, 2. März 2011

Berlin und wieso Fußball Fußball ist...

Eigentlich war ich ja gestern Nachmittag grummelig... naja, und irgendwie aufgedreht, denn abends sollte das Pokalhalbfinale zwischen dem ruhmreichen, erfolglosen Meidericher Spielverein und der Mannschaft aus Cottbus stattfinden.

Das Stadion ist ausverkauft, die Stadt und die Region ist nervös und aufgeregt, ich hatte mich mental schon auf Sessel und Fernseher eingestellt, da erreichte mich eine Kurznachricht. "Hab' noch ne Karte übrig, wenn du noch keine hast. Gruß"

Ein breites Grinsen verteilte sich in meinem Gesicht. Ich konnte dabei sein. Yeah!

Anstoss sollte um halb neun sein, also bin ich mal um zwanzig nach sechs losgefahren, so früh, wie seit Jahren nicht mehr. Um Viertel nach sieben war ich dann nach 30 Kilometern Fahrt und Stau rund ums Wedaustadion da. Bekannten treffen, Karte in Empfang nehmen, ins Stadion, Viertel vor acht stand ich im Block, das Herz pumpte und endlich konnte es los gehen.

Das Spiel war nicht gut, habe ich anschließend im Netz und heute morgen in der Zeitungen gelesen, aber was solls. Ich habe geschwitzt, gezittert, gefiebert, gejubelt, geschrieen, verflucht, gelobt und ganz am Ende, ja, da habe ich sogar geweint. Was ich bisher nur von anderen Fans kannte, das Spiel hatte mich gepackt, mich und meine Tränensäcke.

Ich freu mich auf Berlin und hoffe, dass ich irgendwie zum Finale kommen kann...

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen