Sonntag, 25. April 2010

Nachlese Rock bij de Kerk

Karamba, Karacho ein Whiskey! Karamba, Karacho ein Gin!
Trotz geistlichem Veranstaltungsort muss das Fazit des "Rock bij de Kerk" in Emmerich positiv ausfallen, auch wenn die Bands das sicher nicht immer so gesehen haben. Dazu war so manchem das Publikum wohl einfach zu spärlich. Ich hingegen fand es wirklich nett. Das Wetter stimmte und das Lineup war auch okay. Der Reihenfolge nach:
Don't forget the Joker machten zum frühen Nachmittag den Auftakt. Leider war ich zu spät, dem MSV sei Dank. Aber beim Ankommen habe ich die Zugabe gehört, das Cover von Mr. Ed jumps the Gun "Wild Thing". Fand ich gut, ewig nicht meht gehört und von daher schon eine wohlige Grundsympathie.
Nach kurzer Umbaupause folgten Nacked End.Für meinen Geschmack ein wenig zu glatt und rund, mit beinahe zu gutem Gesang. Die Rolle als Punkrocker habe ich ihnen nicht abgenommen, und wenn man Lieder wie "Studentensong" macht, sollte man wenigstens hautnah wissen, worum es geht. Da fehlte mit einfach -> Achtung! Wissenschaftlicher Anspruch! <- die Authentizität.
Dann wurde es spannend. De Fokkers aus Zwolle traten an zur grenznahen Völkerverständigung. Wie man es von den Kollegen aus dem Tulpenland erwartete, zogen sie mit ordentlich Kraut auf die Bühne, was von anwesenden Polizisten entweder nicht gesehen, oder geflissentlich ignoriert wurde. Die Jungs lieferten ein ordentliches Set ab. Rebellisch, rockig, punkig, folkig, einfach ne wirklich gute Mischung. Dank je wel! Lieblingslied: "Ik wil je noiken!"
Dafür dankten dann auch Kukalaka den Niederländern. "Wieder was gelernt", so Sänger Lars. Gewohnt britisch entlehnt spielten die Jungs ihren Set runter, hatten es aber wohl schwer, weil die Gäste den ganzen Tag schon auf die Lokalmatadore warteten.
King Pin hatte die größte Fan-Basis mobilisiert. Freunde, Geschwister, Eltern, alle waren sie da. Für mich war die Band vor allem spannend, weil dort die einzige Frau des Abends die Bühne betrat. Sängerin Caro wirkte jedenfalls live weniger einschneidend wie auf den Snipets im Internet. Grandiosester Song, und daran sollten sie wirklich weiter arbeiten: "Viva la Ska". Schnell, unterhaltsam und vor allem herrlich deutsch. Danke dafür. Doch leider musste KingPin ihren Set zeitig beenden, denn es wurde spät.
Zum Abschluss dann die wohl bekanntesten Musiker des Tages, Avid aus Dinslaken, die mit eigenem Schlagwerk und kompletter Technik anreisten. Details kann ich icht liefern, ich bin auf dem Heimweg beinahe erfroren, daher einfach die Planer fragen...
Also ich bin gespannt, ein Anfang ist gemacht, Max und Stephan!? Nächstes Jahr wieder? ;)

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