Freitag, 16. Januar 2009

Ein Abschied...

Zugegeben, als wir dann am Sonntagmorgen aufgestanden waren, hatte ich schlechte Laune... und ja, ich war irgendwie auch traurig, weil es der letzte Tag meines Urlaubs zwischen den Jahren war, und mehr als einmal hatte ich ein kleines Tränchen im Auge... leider hab ich mich mal von meiner Grummel-Seite gezeigt, und meine Gastgeberin meine Missstimmung auch spüren lassen.

Da das Wetter aber mäßig war und ich erst am späten Sonntagabend bzw. frühen Montagmorgen wieder gen Heimat aufbrechen würde, wollten wir schön ins Aquarium im Zoo. Durch den Schneeregen stampften wir durch den Schneematsch. War ja klar, dass wir nicht die Einzigen waren, die auf die Idee gekommen waren, bei Regenwetter ins Aquarium zu gehen. Die Garderobe war voller Jacken aus Italien, Japan, England und was weiß ich woher, und vor der Kasse war ne lange Schlange. Wir brauchten einen Alternativ-Plan... blöd nur, dass es Sonntag war. Aber wir sind trotzdem den Kuhdamm hoch, und schon nach wenigen Metern waren meine Schuhe definitiv durchnässt und die Kälte kroch langsam die Beine hoch. Also sind wir mit der Buslinie 100 entlang an allen Sehnwürdigkeiten, die wir die Tage zuvor zu Fuß erlaufen hatten. Am Alexanderplatz fiel mit dann siedend heiß ein, dass ich in der ganzen Zeit noch keine jener berühmten Currywürste probiert hatte.

Eine durchaus blöde Idee, wie sich herausstellen sollte, denn der Laden im S-Bahnhof in den wir einkehrten gehört a) nicht zu den gemütlichsten und b)die Currywurst nicht wirklich lecker war. Naja, sie war okay, wenn alle Currywürste in Berlin frittiert werden. Meiner verehrten Gastgeberin ist vor ein paar Tagen noch beim Gedanken an dieses exquisite Back-Brat-Frittier-Werk speiübel geworden, aber wir haben keine Wimper verzogen und artig leer gegessen, wie wir das von Mama gelernt haben.

Wieder zurück in der Wohnung, vorbei am Rathaus und dem Nikolaiviertel, habe ich dann angefangen, meine Tasche zu packen und bis der Bus dann endlich losfuhr, haben wir geplaudert und diskutiert und geredet. Im Bahnhof musste ich dann doch noch ne Ecke essen. Schönen Dank an alle McD-Angestellten dieser Welt... warum bekommt ihr es nie hin, einen McRib so aussehen zu lassen, wie auf der Auswahltafel? Schweren Herzens, aber mit einem warmen, hellen, guten Gefühl im Bauch (<- Nein, nicht vom McRib!!!) stieg ich dann in meinen Zug. Und ja, ein klitzekleines Tränchen hatte ich auch im Auge...

Gegen 5 Uhr bin ich dann in Duisburg angekommen, nach nur gut 4 1/2 Stunden Zugfahrt. Blöd nur, dass das Ruhrgebiet zugeschneit war. So habe ich nur nochmal 1 1/2 Stunden bis nach Hause gebraucht und meine Woche in der Hauptstadt war vorbei. Leider, leider, leider, aber ich komme wieder, keine Frage... :-)

An dieser Stelle nochmal (langsam wird es wohl langweilig!), vielen, vielen Dank an dich S. und an den Rest deiner Familien (Du weißt Bescheid... ;-) ) Ich hatte eine wunderbare Woche bei dir und mit dir und in deiner Stadt, wo es ja immer so stinkt ;-) Ich freue mich, dass ich schon ganz bald wieder bei dir sein darf... :-*

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